Pflege zuhause - was nun?

Wir informieren durch öffentliche Vorträge und Seminare, welche Schritte und Maßnahmen sinnvoll sind für eine Vorbereitung auf die häusliche Pflege eines Nahestehenden.

Dazu zählen die folgenden Aspekte und Fragen:

  • Bin ich als Angehöriger bereit für die Pflege? (warum will ich pflegen? bin ich stabil genug?)
  • Stimmt die „Chemie“ zum zu Versorgenden?
  • wie vereinbare ich eine Pflegetätigkeit mit meinem (Teil-)Beruf?
  • Klappt es räumlich? Hilfen dabei?
  • Stehen Familie, Kinder, Partner etc. hinter mir? - wie kann ich das bewerkstelligen?
  • Gibt es einen SOS-Plan bei eigener Verhinderung? Wie kann der aussehen?
  • Ist bereits rechtlich vorgesorgt? Stichwort: Vollmachten, Verfügungen?
  • Welche finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten gibt es? Wie erhalte ich diese?
  • Entlastungsmöglichkeiten vor Ort
  • Beratungsmöglichkeit                                                 u.a.

Generell kann in den einzelnen Phasen der häuslichen Pflege auf Seiten des Pflegenden und des zu Pflegenden hilfreich sein:

Hilfreich ist auch die Teilnahme an Kursen zur "häuslichen Kranken- und Altenpflege" für Angehörige, bezahlt von den Pflegekassen und angeboten von Sozialstationen.

 

Empfehlenswert sind weiterhin die Kurse in Kinästhetik.

 

Kraftquellen,Trost und Spiritualität finden Angehörige und ehemals Pflegende bei unseren Seminarangeboten.  

 

Download
Broschüre: Pflegebedürftig - was nun?, Hg: SoMi BW, 2017
PflegeWasnunBW2017pdf.pdf
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Zur Beantragung Pflegeversicherungsleistungen / Begutachtung:

Aufgrund der Corona Pandemie hat der Medizinische Dienst der Krankenkassen (kurz: MDK)

die persönlichen Begutachtungen im Rahmen der Beantragung eines Pflegegrades bis zum 30.09.2020 ausgesetzt. Die Begutachtung erfolgt derzeit mit Hilfe eines Fragebogens und eines ausführlichen Telefongesprächs, ohne dass der Gutachter den Pflegebedürftigen und das Wohnumfeld persönlich in Augenschein nimmt.

 

Zur Vorbereitung und während des Gesprächs ist wichtig:

  • Sorgen Sie - soweit das machbar ist - für das Telefongespräch (max. 1 Std.)  für Ruhe und Ungestörtheit
  • Situation und den Hilfebedarf schildern, den vorab zugeschickten und  ausgefüllten Fragebogen bereit halten
  • Unterlagen vor sich haben: aktuelle Krankenhaus- und Arztberichte, Medikamentenplan, Liste  vorhandener/genutzter Hilfsmittel, Schwerbehindertenausweis (falls   vorhanden), Pflegedokumentation des Pflegedienstes (falls vorhanden)
  • eigene Notizen vor ab machen, nutzen Sie einen Selbsteinschätzungsbogen (s.u.)
  • Sprechen Sie Hilfsmittel und Reha-Maßnahmen an, vor allem wenn Sie diese benötigen
Download
Begutachtung Pflegebedürftigkeit, VdK 2017
VdK_Broschuere_Pflegebeduerftig_Pflegebe
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Selbsteinschätzungsbogen zur Vorbereitung auf Begutachtung / Beantragung Leistungen aus der Pflegeversicherung, VdK
VdK-Selbsteinschaetzungsbogen_Pflegegrad
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zusammengestellt von:

muensch@caritas-biberach-saulgau.de